Warum interne Lösungen eine stärkere Wirkung entfalten

Der entscheidende Unterschied liegt in der Integration in den Arbeitsalltag.

Während externe Angebote aktiv aufgesucht werden müssen, sind betriebsinterne Lösungen:

  • direkt vor Ort verfügbar
  • ohne zusätzlichen Zeitaufwand erreichbar
  • sichtbar im Unternehmen verankert

Dadurch entstehen deutlich niedrigere Einstiegshürden – insbesondere für Mitarbeitende, die bisher wenig Berührung mit Sport und Bewegung haben.

Mehr als Fitness: Wirkung auf Unternehmenskultur

Betriebsinterne Fitnessangebote haben nicht nur einen gesundheitlichen Effekt, sondern wirken auch auf die soziale und kulturelle Ebene im Unternehmen.

Typische Effekte sind:

  • stärkere Vernetzung zwischen Mitarbeitenden
  • gemeinsame Aktivitäten außerhalb klassischer Arbeitsstrukturen
  • höhere Identifikation mit dem Unternehmen
  • sichtbares Engagement des Arbeitgebers für Gesundheit

Gesundheit wird dadurch Teil der Unternehmenskultur – nicht nur ein Zusatzangebot.

Flexibel skalierbar: Von Fitnessinsel bis Studio

Ein betriebsinternes Fitnessangebot muss kein großes Studio sein. Je nach Unternehmen und Rahmenbedingungen sind unterschiedliche Lösungen möglich:

  • Fitnessinseln ab 2–3 m² für kurze Bewegungseinheiten
  • kleine Trainingsräume für funktionelles Training
  • voll ausgestattete betriebsinterne Fitnessstudios
  • Kombinationen mit Physiotherapie oder Präventionsangeboten

Diese Flexibilität ermöglicht es Unternehmen, Bewegung gezielt und wirtschaftlich sinnvoll zu integrieren.

Abgrenzung zu externen Plattformlösungen

Externe Firmenfitness-Angebote können eine sinnvolle Ergänzung darstellen, stoßen jedoch häufig an Grenzen:

  • geringe Integration in den Arbeitsalltag
  • Fokus auf bereits aktive Mitarbeitende
  • wenig Einfluss auf Nutzung und Inhalte
  • geringe Wirkung auf Unternehmenskultur

Betriebsinterne Lösungen bieten hier die Möglichkeit, Gesundheit aktiv zu gestalten statt nur bereitzustellen.

Fazit

Betriebsinterne Fitnessstudios sind mehr als ein Mitarbeiterbenefit. Sie sind ein strategisches Instrument, um Gesundheit, Motivation und Zusammenarbeit im Unternehmen nachhaltig zu fördern.

Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel und steigenden Anforderungen an Arbeitgeberattraktivität kann Bewegung im Unternehmen einen entscheidenden Unterschied machen.

 

 

Sie möchten prüfen, wie ein betriebsinternes Fitnessangebot in Ihrem Unternehmen umgesetzt werden kann?

Wir unterstützen Sie bei der Planung und Umsetzung – von der kompakten Fitnessinsel bis zum vollständigen Fitnessstudio.

Jetzt Bewegung im Unternehmen nachhaltig integrieren

Integion als Partner für BGM & Gesundheitskompetenz

Wir unterstützen Unternehmen dabei, Gesundheitskompetenz strukturiert in den Arbeitsalltag zu integrieren:

  • BGM-Outsourcing: Wir übernehmen die Planung und Umsetzung von Präventionsmaßnahmen.

  • Betriebsinterne Fitness-Studios: Bewegungsangebote fördern Gesundheit und Wissen aktiv.

  • Workshops & Schulungen: Mitarbeitende lernen, verlässliche Gesundheitsinformationen anzuwenden.

So profitieren Unternehmen von gesunden, motivierten Mitarbeitenden und senken gleichzeitig Fehlzeiten – ein klarer Mehrwert für HR, Geschäftsführung und BGM-Verantwortliche.

Über Integion

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Wir erarbeiten gemeinsam Ziele und Lösungen für Ihr gesundes und starkes Unternehmen.

Als Berater, Zuhörer und Partner sind wir offen für Ihre Wünsche sowie Anregungen.

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Gesundheitsdaten als Grundlage moderner Präventionsstrategien

Warum Gesundheitsdaten im BGM an Bedeutung gewinnen

Unternehmen stehen zunehmend vor der Herausforderung, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden langfristig zu sichern. Steigende Krankenstände, Fachkräftemangel und eine älter werdende Belegschaft erhöhen den Druck, präventive Gesundheitsangebote im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) gezielt auszubauen.

Neben klassischen Maßnahmen wie Bewegungskursen oder Gesundheitsworkshops gewinnen niedrigschwellige Gesundheitschecks im Unternehmen an Bedeutung. Sie schaffen Aufmerksamkeit für die eigene Gesundheit und können ein Einstiegspunkt für weiterführende Präventionsangebote sein.

Eine Methode, die in diesem Zusammenhang häufig eingesetzt wird, ist die Bioelektrische Impedanz-Analyse (BIA).

Was eine BIA-Messung misst

Die Bioelektrische Impedanz-Analyse ist ein Verfahren zur Bestimmung der Körperzusammensetzung. Dabei werden über Elektroden schwache, ungefährliche Stromimpulse durch den Körper geleitet.

Auf Basis des elektrischen Widerstands lassen sich unter anderem folgende Werte abschätzen:

  • Körperfettanteil

  • Muskelmasse

  • Körperwasseranteil

  • Verhältnis von Fett- und Muskelmasse

Im Gegensatz zur reinen Gewichtsmessung ermöglicht die BIA eine differenzierte Betrachtung der körperlichen Konstitution. Faktoren wie Muskelmasse oder Wasserhaushalt stehen in engem Zusammenhang mit körperlicher Belastbarkeit, Stoffwechselaktivität und Regenerationsfähigkeit.

Eine wissenschaftliche Übersicht zur Anwendung der Methode findet sich beispielsweise im Fachartikel der European Society for Clinical Nutrition and Metabolism (ESPEN):
Bioelectrical impedance analysis—part I: review of principles and methods – Clinical Nutrition

Relevanz für Unternehmen und das Betriebliche Gesundheitsmanagement

Für Unternehmen ist die Körperzusammensetzung vor allem im Kontext der Prävention und Gesundheitsförderung relevant.

Studien zeigen, dass Bewegungsmangel und ungünstige Körperzusammensetzung langfristig mit verschiedenen gesundheitlichen Risiken verbunden sein können – darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen oder muskuloskelettale Beschwerden.

Solche Faktoren können sich indirekt auf Unternehmen auswirken, etwa durch:

  • erhöhte Fehlzeiten

  • reduzierte Leistungsfähigkeit

  • geringere Belastbarkeit im Arbeitsalltag

Gesundheitsaktionen, die individuelle Gesundheitsparameter sichtbar machen, können dazu beitragen, Gesundheitsbewusstsein im Unternehmen zu stärken und die Teilnahme an Präventionsangeboten zu erhöhen.

Einsatzmöglichkeiten im BGM

In der Praxis wird die BIA-Messung häufig als Baustein von Gesundheitsaktionen im Unternehmen eingesetzt, zum Beispiel bei:

  • Gesundheitstagen

  • Gesundheitswochen

  • Präventionskampagnen

  • Firmenfitness-Programmen

Die Messung dauert nur wenige Minuten und kann mit einer kurzen fachlichen Einordnung der Ergebnisse kombiniert werden. Dadurch entsteht für Mitarbeitende ein unmittelbarer Bezug zwischen Gesundheitsdaten und möglichen gesundheitsförderlichen Maßnahmen.

Für BGM-Verantwortliche bietet die Methode vor allem einen Vorteil: Sie kann Interesse für weiterführende Gesundheitsangebote wie Bewegungskurse, Trainingsprogramme oder Ernährungsworkshops wecken.

Fazit

Die Bioelektrische Impedanz-Analyse ist kein medizinisches Diagnoseinstrument, kann im Betrieblichen Gesundheitsmanagement jedoch ein niedrigschwelliger Einstieg in Prävention und Gesundheitsbewusstsein sein.

Als Bestandteil von Gesundheitsaktionen oder Firmenfitness-Angeboten ermöglicht sie eine differenzierte Betrachtung der Körperzusammensetzung und kann Mitarbeitende dazu motivieren, sich stärker mit Themen wie Bewegung, Ernährung und körperlicher Leistungsfähigkeit auseinanderzusetzen.

Für Unternehmen bietet dies eine einfache Möglichkeit, Gesundheitsimpulse zu setzen und Präventionsangebote im BGM sichtbarer zu machen.

 

 

Die BIA-Messung eignet sich ideal als Bestandteil von Gesundheitstagen, Präventionsaktionen oder Firmenfitness-Angeboten im Unternehmen. Sie schafft Aufmerksamkeit für das Thema Gesundheit und kann ein Einstieg in weiterführende BGM-Maßnahmen sein.

Jetzt ihre Gesundheitsaktion im Unternehmen planen

Integion als Partner für BGM & Gesundheitskompetenz

Wir unterstützen Unternehmen dabei, Gesundheitskompetenz strukturiert in den Arbeitsalltag zu integrieren:

  • BGM-Outsourcing: Wir übernehmen die Planung und Umsetzung von Präventionsmaßnahmen.

  • Betriebsinterne Fitness-Studios: Bewegungsangebote fördern Gesundheit und Wissen aktiv.

  • Workshops & Schulungen: Mitarbeitende lernen, verlässliche Gesundheitsinformationen anzuwenden.

So profitieren Unternehmen von gesunden, motivierten Mitarbeitenden und senken gleichzeitig Fehlzeiten – ein klarer Mehrwert für HR, Geschäftsführung und BGM-Verantwortliche.

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Wie Sie Ihre Beschäftigten zu mehr Gesundheit "anstupsen"

Motivation statt Muss: Nudging

Schon mal was von Nudging gehört?

Ziel von Nudging – wörtlich übersetzt „Anstupsen“ – ist es, ein Gesundheitsbewusstsein zu schaffen und für einen gesunden, aktiven Lebensstil zu motivieren. Anstelle von Verboten sind Maßnahmen und Handlungsempfehlungen gefragt, die Spaß machen und Mitarbeitende für Gesundheit begeistern.

Die Themen, die wir bei unseren Kunden primär „nudgen“:

  • Gesunde Ernährung
  • Mehr Bewegung und Stehzeiten im Büro
  • Rauchstopp

Ein paar bewährte Nudges, die sehr gut ankommen:

-Mehr Schritte am Tag:
Eine Schrittzähler Aktion, am besten in Verbindung mit einer Challenge, sorgt dabei für extra viel Spaß. Zudem kann ein nettes Schild am Aufzug dazu motivieren, lieber die Treppe zu benutzen.

-Die Mittagspause in Bewegung und/oder das Meeting im Stehen zu verbringen:
Hier lässt sich ein entsprechender Hinweis in Besprechungsräumen, im Intranet und in der Mailsignatur platzieren.

-Die tägliche Portion Obst :
„Heute schon an Obst gedacht?“ Ein kleiner Reminder, etwa am Pausenautomat oder in der Kantine, hat oft eine große Wirkung.

-Rauchentwöhnung per QR Code:
Die Botschaft ist klar: „Heute tief durchatmen, statt zu rauchen“ – danach einen QR-Code scannen, bestätigen, dass man gerade auf eine Zigarette verzichtet hat und gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen den wöchentlichen Erfolg feiern 🙂

Dürfen wir auch Ihre Mitarbeitenden für Gesundheit begeistern? Kontaktieren Sie uns

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Von sozialer Gesundheit und Mitarbeiterbindung

Gesundheit wird immer digitaler, und dennoch sind der persönliche Austausch und Präsenz-Angebote alternativlos. Hybride Konzepte sind also gefragt – eines der großen Themen auf der Corporate Health Convention in Stuttgart sowie auf der FIBO in Köln, die wir Anfang des Monats besucht haben. Denn Online-Angebote – unabhängig davon, wie gut sie sind – reichen allein nicht aus, um Mitarbeitende nachhaltig für das Thema Gesundheit zu begeistern. Sprechen wir von Gesundheit, rückt neben der körperlichen und mentalen mehr und mehr die soziale in den Vordergrund. Und genauso die damit verbundenen Herausforderungen für Unternehmen.

Laut einer Studie des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Gallup sei jede/r vierte Arbeitnehmer/in auf dem Absprung, davon wiederum jede/r Vierte bereits aktiv auf Jobsuche. Häufig genannte Gründe – nicht zuletzt „verschärft“ durch die Corona-Pandemie: 38 Prozent fühlen sich gestresst und ausgebrannt, 69 Prozent haben nur eine geringe Bindung an ihren Arbeitgeber, so die Ergebnisse des Gallup Engagement Index Deutschland 2021.

Zugehörigkeit und Teamgefühl

Ein Wir-Denken schaffen. Das Gefühl, dazuzugehören. Dafür sorgen, dass sich Mitarbeitende im Unternehmens wohlfühlen: Das betriebliche Gesundheitsmanagement kann dazu den entscheidenden Beitrag leisten. Vorausgesetzt, ein Arbeitgeber kennt die Bedürfnisse seiner Mitarbeitenden und richtet danach die Maßnahmen aus. Dafür gilt es etwa die folgenden Fragen zu klären:

-Was wollen die Mitarbeitenden? Was genau sind deren Erwartungen, Bedarfe, Probleme? Diese können sich innerhalb eines Unternehmens erheblich unterscheiden, etwa zwischen den Beschäftigten im Büro und in der Produktion

-Wie erreiche ich die Belegschaft? Die besten Angebote führen nicht zum Erfolg, wenn die Mitarbeitenden nichts von ihnen wissen. So einfach – so herausfordernd in der Umsetzung. Hier muss der Arbeitgeber wissen: Welche Kommunikationsmittel nutzt die Belegschaft, welche Botschaften kommen an, wie trifft man „den richtigen Ton“?

-Mit welcher Qualität werden die Gesundheitsmaßnahmen durchgeführt? Entspricht diese tatsächlich den Ansprüchen und Standards des Unternehmens – oder haben vorhandene Gesundheitsmaßnahmen eher einen „Alibi-Charakter“, weil Know-how, Zeit und Budget fehlen?

Wertschätzung als Schlüssel zum Erfolg 

Sich mit den Bedürfnissen und Erwartungen der Beschäftigten auseinanderzusetzen, diese ernst zu nehmen und relevante Lösung zu schaffen, ist ein Zeichen von Wertschätzung, welche wiederum ein entscheidender Faktor hinsichtlich der sozialen Gesundheit ist. Denn Wertschätzung vom Chef zu erfahren und sich am Arbeitsplatz wohlzufühlen, bindet Mitarbeitende an ein Unternehmen meist stärker als das Gehalt oder der schicke Firmenwagen.

Genauso wichtig sind ein gutes Verhältnis unter den Kollegen, das starke Teamgefühl und gesunde Miteinander, was sich beispielsweise mit Teamchallenges, aktiven Workshops oder der gemeinsamen Vorbereitung auf ein Laufevent fördern lässt. Auch Integion hat zahlreiche Angebote, die sich digital im Homeoffice, vor Ort im Unternehmen und kombiniert als hybride Modelle umsetzen lassen. Bei aller Qualität und Professionalität bleibt dennoch eines unersetzlich: der regelmäßige persönliche Austausch.

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