4 betriebsinterne Fitnesslösungen im Überblick

Firmenfitness im Unternehmen

Unternehmen, die Firmenfitness nachhaltig und wirkungsvoll umsetzen möchten, stehen häufig vor der Frage: Welche Lösung passt zu unserer Unternehmensgröße, unseren Flächen und unseren Zielen? Betriebsinterne Fitnesslösungen bieten hier einen entscheidenden Vorteil: Sie lassen sich individuell anpassen – von kleinen, platzsparenden Konzepten bis hin zu umfassenden Gesundheitszentren. Dabei gilt: Firmenfitness im eigenen Unternehmen ist kein starres Modell, sondern ein skalierbares System, das sich flexibel an unterschiedliche Rahmenbedingungen anpassen lässt.

Firmenfitness im Unternehmen: Die 4 zentralen Lösungen

Betriebsinterne Firmenfitness kann in vier unterschiedlichen Ausprägungen umgesetzt werden. Diese unterscheiden sich insbesondere im Flächenbedarf, den monatlichen Kosten sowie den Möglichkeiten zur Refinanzierung.

Der niedrigschwellige Einstieg

Die Fitnessinsel ist die kompakteste Form der betrieblichen Fitnesslösung und eignet sich besonders für Unternehmen, die einen einfachen Einstieg in das Thema Firmenfitness suchen.

Sie kann direkt im Arbeitsbereich oder in kleinen, ungenutzten Flächen integriert werden und ermöglicht kurze, effektive Trainingseinheiten im Arbeitsalltag.

Ein besonderer Vorteil liegt in der direkten Nähe zum Arbeitsplatz. Mitarbeitende können Bewegungseinheiten spontan und ohne zusätzlichen Zeitaufwand in ihren Arbeitsalltag integrieren. Dadurch werden auch Zielgruppen erreicht, die klassische Fitnessangebote häufig nicht nutzen. Gleichzeitig lassen sich Fitnessinseln ideal mit aufsuchender Gesundheitsförderung kombinieren, beispielsweise durch kurze Aktivierungen, Bewegungsimpulse oder ergonomische Maßnahmen direkt am Arbeitsplatz.

Der Flächenbedarf liegt bei etwa 2 bis 25 m² und ist damit minimal. Die monatlichen Kosten bewegen sich in der Regel zwischen etwa 2.000 € und 5.000 €. Eine Refinanzierung durch Teilnehmerbeiträge ist in diesem Modell in der Regel nicht vorgesehen, wodurch die Kosten vollständig vom Unternehmen getragen werden. Dafür sind die Einstiegshürden besonders gering und die Umsetzung schnell möglich.

Fitnessinseln eignen sich besonders für kleinere Unternehmen, Produktionsbereiche oder dezentrale Standorte.

Die flexible All-in-One Lösung

Das Konzeptstudio stellt eine Weiterentwicklung der Fitnessinsel dar und kombiniert verschiedene Trainingsmöglichkeiten auf überschaubarer Fläche.

Es bietet ein strukturiertes Angebot aus Kraft-, Beweglichkeits- und Ausdauertraining und lässt sich optimal in bestehende Unternehmensstrukturen integrieren.

Ein zentraler Vorteil liegt in der Kombination aus effizienter Flächennutzung und vielseitigem Angebot. Mitarbeitende erhalten Zugang zu einem ganzheitlichen Training, ohne dass große räumliche Ressourcen erforderlich sind. Gleichzeitig können erste gesundheitsfördernde Maßnahmen wie Check-ups, Gruppenangebote oder gezielte Bewegungsprogramme integriert werden. Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen Firmenfitness und betrieblichem Gesundheitsmanagement.

Der Flächenbedarf liegt typischerweise zwischen 40 und 150 m². Die monatlichen Kosten bewegen sich häufig im Bereich von etwa 2.000 € bis 5.000 € und stellen bereits die Kosten nach Abzug möglicher Refinanzierungen durch Teilnehmerbeiträge dar. Ein Teil der Kosten wird durch Teilnehmerbeiträge refinanziert, wodurch sich in der Praxis häufig eine Refinanzierungsquote zwischen 50 % und 80 % ergibt.

Das Konzeptstudio eignet sich besonders für mittelständische Unternehmen, die Firmenfitness aktiv und wirtschaftlich effizient umsetzen möchten.

Das umfassende Bewegungsangebot

Ein betriebliches Fitnessstudio bietet ein vollwertiges Trainingsangebot direkt im Unternehmen und ermöglicht eine dauerhafte Nutzung durch Mitarbeitende.

Neben klassischen Trainingsgeräten können auch Kurse, Check-ups und weitere Gesundheitsangebote integriert werden.

Ein besonderer Vorteil liegt in der vorhandenen Personalstruktur vor Ort. Durch qualifiziertes Fachpersonal lassen sich Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) gezielt mit dem Health Management im Unternehmen verknüpfen. So können beispielsweise Vorträge, Workshops oder Ergonomie-Coachings direkt am Arbeitsplatz umgesetzt werden. Dadurch entsteht eine enge Verzahnung zwischen Training, Prävention und Arbeitsalltag.

Zusätzlich wird durch die dauerhafte Präsenz im Unternehmen die soziale Interaktion gefördert. Das Fitnessstudio wird zu einem zentralen Treffpunkt für Mitarbeitende und unterstützt aktiv Maßnahmen wie Back-to-Office oder Teamentwicklung.

Der Flächenbedarf liegt in der Regel zwischen 200 und 500 m². Die monatlichen Kosten bewegen sich typischerweise zwischen etwa 15.000 € und 25.000 €. Ein Teil dieser Kosten wird durch Mitgliedsbeiträge refinanziert, wobei in der Praxis häufig eine Refinanzierungsquote zwischen etwa 25 % und 45 % erreicht wird. Die verbleibenden Kosten werden durch das Unternehmen getragen.

Dieses Modell eignet sich besonders für größere Unternehmen mit zentralen Standorten.

Die ganzheitliche Lösung

Das Gesundheitszentrum stellt die umfangreichste Form der betrieblichen Fitnesslösung dar und geht weit über klassische Firmenfitness hinaus.

Neben Trainingsflächen umfasst es häufig zusätzliche Angebote wie Physiotherapie, Prävention, Gesundheitskurse oder individuelle Betreuung.

Der größte Vorteil liegt in der vollständigen Integration in das betriebliche Gesundheitsmanagement. Unternehmen können hier gezielt unterschiedliche Zielgruppen ansprechen – von präventiven Angeboten bis hin zu indikationsspezifischen Maßnahmen. Durch die Kombination aus Training, Therapie und Beratung entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der nachhaltige gesundheitliche Effekte ermöglicht.

Darüber hinaus lassen sich Gesundheitszentren strategisch nutzen, um Arbeitgeberattraktivität zu steigern, Fachkräfte zu binden und Gesundheit als festen Bestandteil der Unternehmenskultur zu etablieren.

Der Flächenbedarf beginnt ab etwa 500 m². Die monatlichen Kosten liegen typischerweise zwischen etwa 20.000 € und 30.000 €. Auch hier wird ein Teil der Kosten durch verschiedene Refinanzierungsmodelle gedeckt, beispielsweise durch Teilnehmerbeiträge oder ergänzende Angebote. In der Praxis ergibt sich häufig eine Refinanzierungsquote zwischen etwa 30 % und 60 %.

Gesundheitszentren eignen sich insbesondere für große Unternehmen oder zentrale Standorte.

Firmenfitness im Unternehmen individuell umsetzen

Betriebsinterne Firmenfitness ist keine starre Lösung, sondern ein skalierbares Konzept, das sich an die jeweiligen Rahmenbedingungen eines Unternehmens anpassen lässt. Von der kompakten Fitnessinsel als niedrigschwelliger Einstieg über flexible Konzeptstudios bis hin zum vollwertigen Firmenfitnessstudio oder einem ganzheitlichen Gesundheitszentrum – für jede Unternehmensgröße und Zielsetzung gibt es ein passendes Modell.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um kleinere Unternehmen mit begrenzten Flächen, große zentrale Standorte oder Organisationen mit mehreren unterschiedlich großen Standorten handelt. Die Lösungen lassen sich individuell kombinieren und auf die jeweiligen Gegebenheiten abstimmen.

Entscheidend ist nicht die Größe der Lösung, sondern die Passung zum Unternehmen sowie die Integration in den Arbeitsalltag und bestehende Gesundheitsstrukturen.

Unternehmen, die Firmenfitness einführen möchten, stehen dabei häufig vor einer strategischen Grundsatzentscheidung: Soll die Umsetzung über betriebsinterne Lösungen erfolgen oder über externe Firmenfitness-Anbieter und Verbundlösungen.

Einen detaillierten Vergleich der Modelle und Unterschiede finden Sie hier „Firmenfitness Kosten im Vergleich: Verbundlösungen vs. betriebsinterne Fitnesslösungen“

Welche Lösung passt zu Ihrer Unternehmensstruktur?

Von der Fitnessinsel bis zum Gesundheitszentrum – betriebsinterne Fitnesslösungen lassen sich individuell an Unternehmensgröße, Flächen und Ziele anpassen.

Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welches Konzept für Ihre Standorte sinnvoll ist.

20
Gesundheitsstudios
25
BGM Standorte
46000
Teilnehmer
Logo der Firma Airbus
Logo der Firma Avira
Logo der Firma astellas
Logo der Firma BASF mit Unterschrift "We create chemistry"
Logo der Firma Bayern LB
Logo der Firma Boehringer Ingelheim
Logo der Firma Bosch mit Unterschrift "Technik fürs Leben"
Logo der Firma Carlsberg
Logo der Firma DAA (Deutsche Angestellten-Akademie)
Logo der Firma Dräger
Logo der Firma Edeka
Logo der Firma EY mit Unterschrift "Building a better working world"
Logo der Firma HSE
Logo der Firma interhyp
Logo der Firma Knorr-Bremse mit Schriftzug
Logo der Firma Linde
Logo der Firma Mercedes-Benz mit Schriftzug
Logo der Firma MIRO
Logo der Firma MTU Aero Engines
logo der Firma MTU onsite energy
Logo der Firma REPLY
Logo der Firma Siemens
Logo der Firma SwissLife
Logo der Targo-Bank
Logo der Firma TechnipFMC
Logo der Firma Telefonica
Logo der Firma Trumpf
Logo des Unternehmens Verlagsgruppe Handelsblatt
Logo der Versicherungskammer Bayern
Logo der Firma VOSS
Logo der Firma Woodward l´orange
Logo der Firma Zeiss mit Unterschrift "Seeing beyond"
Logo des Unternehmens ZF
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