Verbundlösungen vs. betriebsinterne Fitnesslösungen

Firmenfitness Kosten im Vergleich

Firmenfitness ist für viele Unternehmen ein fester Bestandteil moderner Mitarbeiterangebote. Besonders im Kontext von betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM), Mitarbeiterbindung und Back-to-Office gewinnt das Thema zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig stehen Unternehmen vor einer zentralen Frage: Wie lassen sich Firmenfitness-Angebote wirtschaftlich sinnvoll umsetzen und welche Kosten entstehen tatsächlich?

Grundsätzlich haben sich zwei Modelle etabliert. Zum einen Firmenfitness über sogenannte Fitness-Verbundlösungen, bei denen Mitarbeitende Zugang zu einem Netzwerk externer Fitnessstudios erhalten. Zum anderen betriebsinterne Fitnesslösungen, bei denen Bewegungsangebote direkt im Unternehmen stattfinden – von kleinen Fitnessinseln bis hin zu vollwertigen Fitnessstudios oder Gesundheitszentren.

Während beide Modelle unter dem Begriff „Firmenfitness“ zusammengefasst werden, unterscheiden sie sich deutlich in ihrer Kostenstruktur, Nutzung und langfristigen Wirkung.

Laufende vs. planbare Kosten

Um die Unterschiede greifbar zu machen, lohnt sich ein konkretes Beispiel.

Ein Unternehmen mit 4.000 Mitarbeitenden geht von einer Nutzung von etwa 10 % aus, also rund 400 aktiven Nutzern. Im Falle einer Fitness-Verbundlösung beteiligt sich das Unternehmen mit einem Zuschuss von 25 € brutto pro Mitarbeiter und Monat. Bei durchschnittlichen Mitgliedskosten von etwa 50 € ergibt sich eine typische 50:50-Aufteilung zwischen Mitarbeitenden und Unternehmen. Daraus resultieren monatliche Kosten für das Unternehmen von etwa 21 € netto pro Nutzer. Bei 400 aktiven Nutzern entspricht das Gesamtkosten von rund 8.400 € netto pro Monat.

Dem gegenüber steht ein betriebsinternes Fitnesskonzept. Auch hier wird mit 400 Nutzern gerechnet. Die monatlichen Betriebskosten für ein entsprechendes Angebot, inklusive Betreuung vor Ort, liegen bei etwa 10.000 € netto. Gleichzeitig beteiligen sich die Mitarbeitenden mit einem Beitrag von rund 25 € brutto pro Monat, was etwa 21 € netto entspricht. Daraus ergeben sich Einnahmen von rund 8.400 € pro Monat. Die tatsächlichen Gesamtkosten für das Unternehmen liegen damit bei etwa 1.600 € netto pro Monat.

Dieses Beispiel zeigt dennoch deutlich: Während bei Verbundlösungen die Kosten direkt mit der Nutzung steigen, lassen sich betriebsinterne Lösungen durch Beteiligungsmodelle teilweise refinanzieren und langfristig stabilisieren.

Wichtig zu beachten ist, dass in dieser Beispielrechnung keine zusätzlichen Raumkosten berücksichtigt wurden. Dazu zählen beispielsweise interne Verrechnungen für Flächen, Miete oder Nebenkosten am Standort. Diese können je nach Unternehmen variieren und sollten in einer individuellen Betrachtung ergänzt werden.

Kosten vs. Wirkung

Bei der Bewertung von Firmenfitness-Kosten ist es wichtig, nicht ausschließlich auf den monatlichen Betrag pro Mitarbeiter zu schauen. Entscheidend ist vielmehr, welche Wirkung mit der jeweiligen Lösung erzielt wird.

Verbundlösungen ermöglichen einen schnellen Zugang zu Fitnessangeboten, werden jedoch häufig vor allem von bereits aktiven Mitarbeitenden genutzt. Die Nutzung erfolgt in der Regel außerhalb des Arbeitsalltags, wodurch der Bezug zum Unternehmen gering bleibt. Zudem ist die Maßnahme nur eingeschränkt steuerbar und schwer in bestehende Gesundheitsstrategien integrierbar.

Betriebsinterne Fitnesslösungen hingegen sind direkt in den Arbeitsalltag eingebunden. Sie fördern die soziale Interaktion, unterstützen aktiv Back-to-Office-Strategien und lassen sich gezielt an die Bedürfnisse der Belegschaft anpassen. Durch die Nähe zum Arbeitsplatz entstehen niedrigere Zugangshürden, was sich in der Praxis häufig in höheren Teilnahmequoten widerspiegelt.

Passende Strategie wählen

Unternehmen, die Firmenfitness langfristig denken, betrachten das Thema nicht nur als Kostenfaktor, sondern als strategische Investition in Gesundheit, Produktivität und Arbeitgeberattraktivität.

Betriebsinterne Lösungen bieten dabei den Vorteil, dass sie vollständig in das betriebliche Gesundheitsmanagement integriert werden können. Maßnahmen wie Kurse, Gesundheitstage oder Präventionsangebote lassen sich direkt vor Ort kombinieren und gezielt steuern. Gleichzeitig entsteht eine sichtbare Infrastruktur im Unternehmen, die Gesundheitsförderung erlebbar macht.

Verbundlösungen hingegen bleiben häufig ein ergänzender Benefit, der außerhalb des Unternehmens stattfindet und weniger Einfluss auf die interne Gesundheitskultur hat.

Firmenfitness Kosten richtig einordnen

Gerade für Unternehmen lohnt sich eine betriebsinterne Fitnesslösung unabhängig von der Unternehmensgröße – sowohl aus gesundheitlicher als auch aus wirtschaftlicher Perspektive. Entscheidend ist dabei nicht die Anzahl der Mitarbeitenden, sondern die passende Ausgestaltung des Konzepts.

Bereits kleinere Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitenden können mit kompakten Lösungen wie Fitnessinseln  oder multifunktionalen Bewegungsflächen einen niedrigschwelligen Einstieg in die Firmenfitness schaffen. Diese erfordern nur geringe Flächen und Investitionen, ermöglichen jedoch bereits eine Integration in den Arbeitsalltag.

Mit steigender Unternehmensgröße eröffnen sich zusätzliche Möglichkeiten. Für mittelständische und große Unternehmen können betriebsinterne Fitnessstudios oder sogenannte Konzeptstudios umgesetzt werden, die ein dauerhaftes und strukturiertes Bewegungsangebot bieten. In größeren Organisationen oder an zentralen Standorten kann dies bis hin zu umfassenden Gesundheitszentren mit ergänzenden Angeboten wie Prävention, Kursen oder Physiotherapie weiterentwickelt werden.

Damit wird deutlich: Betriebsinterne Firmenfitness ist kein starres Konzept, sondern eine skalierbare Lösung, die sich an die jeweiligen Rahmenbedingungen und Ziele eines Unternehmens anpassen lässt.

Welche Firmenfitness-Lösung passt zu Ihrem Unternehmen?

Die Wahl der richtigen Firmenfitness-Lösung beeinflusst Kosten, Nutzung und langfristige Wirkung im Unternehmen.

Wir unterstützen Sie dabei, die passende Entscheidung zu treffen.

20
Gesundheitsstudios
25
BGM Standorte
46000
Teilnehmer
Logo der Firma Airbus
Logo der Firma Avira
Logo der Firma astellas
Logo der Firma BASF mit Unterschrift "We create chemistry"
Logo der Firma Bayern LB
Logo der Firma Boehringer Ingelheim
Logo der Firma Bosch mit Unterschrift "Technik fürs Leben"
Logo der Firma Carlsberg
Logo der Firma DAA (Deutsche Angestellten-Akademie)
Logo der Firma Dräger
Logo der Firma Edeka
Logo der Firma EY mit Unterschrift "Building a better working world"
Logo der Firma HSE
Logo der Firma interhyp
Logo der Firma Knorr-Bremse mit Schriftzug
Logo der Firma Linde
Logo der Firma Mercedes-Benz mit Schriftzug
Logo der Firma MIRO
Logo der Firma MTU Aero Engines
logo der Firma MTU onsite energy
Logo der Firma REPLY
Logo der Firma Siemens
Logo der Firma SwissLife
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Logo der Firma TechnipFMC
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