Warum interne Lösungen eine stärkere Wirkung entfalten
Der entscheidende Unterschied liegt in der Integration in den Arbeitsalltag.
Während externe Angebote aktiv aufgesucht werden müssen, sind betriebsinterne Lösungen:
- direkt vor Ort verfügbar
- ohne zusätzlichen Zeitaufwand erreichbar
- sichtbar im Unternehmen verankert
Dadurch entstehen deutlich niedrigere Einstiegshürden – insbesondere für Mitarbeitende, die bisher wenig Berührung mit Sport und Bewegung haben.
Mehr als Fitness: Wirkung auf Unternehmenskultur
Betriebsinterne Fitnessangebote haben nicht nur einen gesundheitlichen Effekt, sondern wirken auch auf die soziale und kulturelle Ebene im Unternehmen.
Typische Effekte sind:
- stärkere Vernetzung zwischen Mitarbeitenden
- gemeinsame Aktivitäten außerhalb klassischer Arbeitsstrukturen
- höhere Identifikation mit dem Unternehmen
- sichtbares Engagement des Arbeitgebers für Gesundheit
Gesundheit wird dadurch Teil der Unternehmenskultur – nicht nur ein Zusatzangebot.
Flexibel skalierbar: Von Fitnessinsel bis Studio
Ein betriebsinternes Fitnessangebot muss kein großes Studio sein. Je nach Unternehmen und Rahmenbedingungen sind unterschiedliche Lösungen möglich:
- Fitnessinseln ab 2–3 m² für kurze Bewegungseinheiten
- kleine Trainingsräume für funktionelles Training
- voll ausgestattete betriebsinterne Fitnessstudios
- Kombinationen mit Physiotherapie oder Präventionsangeboten
Diese Flexibilität ermöglicht es Unternehmen, Bewegung gezielt und wirtschaftlich sinnvoll zu integrieren.
Abgrenzung zu externen Plattformlösungen
Externe Firmenfitness-Angebote können eine sinnvolle Ergänzung darstellen, stoßen jedoch häufig an Grenzen:
- geringe Integration in den Arbeitsalltag
- Fokus auf bereits aktive Mitarbeitende
- wenig Einfluss auf Nutzung und Inhalte
- geringe Wirkung auf Unternehmenskultur
Betriebsinterne Lösungen bieten hier die Möglichkeit, Gesundheit aktiv zu gestalten statt nur bereitzustellen.
Fazit
Betriebsinterne Fitnessstudios sind mehr als ein Mitarbeiterbenefit. Sie sind ein strategisches Instrument, um Gesundheit, Motivation und Zusammenarbeit im Unternehmen nachhaltig zu fördern.
Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel und steigenden Anforderungen an Arbeitgeberattraktivität kann Bewegung im Unternehmen einen entscheidenden Unterschied machen.
Sie möchten prüfen, wie ein betriebsinternes Fitnessangebot in Ihrem Unternehmen umgesetzt werden kann?
Wir unterstützen Sie bei der Planung und Umsetzung – von der kompakten Fitnessinsel bis zum vollständigen Fitnessstudio.
Integion als Partner für BGM & Gesundheitskompetenz
Wir unterstützen Unternehmen dabei, Gesundheitskompetenz strukturiert in den Arbeitsalltag zu integrieren:
-
BGM-Outsourcing: Wir übernehmen die Planung und Umsetzung von Präventionsmaßnahmen.
-
Betriebsinterne Fitness-Studios: Bewegungsangebote fördern Gesundheit und Wissen aktiv.
-
Workshops & Schulungen: Mitarbeitende lernen, verlässliche Gesundheitsinformationen anzuwenden.
So profitieren Unternehmen von gesunden, motivierten Mitarbeitenden und senken gleichzeitig Fehlzeiten – ein klarer Mehrwert für HR, Geschäftsführung und BGM-Verantwortliche.


Lernen Sie uns kennen
Wir erarbeiten gemeinsam Ziele und Lösungen für Ihr gesundes und starkes Unternehmen.
Als Berater, Zuhörer und Partner sind wir offen für Ihre Wünsche sowie Anregungen.
Sicherheitskultur im Unternehmen – wie Organisationen sichere Arbeitsweisen nachhaltig entwickeln
Wirksamer Arbeitsschutz besteht deshalb nicht nur aus Vorschriften, technischen Maßnahmen oder persönlicher Schutzausrüstung. Entscheidend ist vor allem, wie Menschen im Unternehmen über Sicherheit denken, Verantwortung übernehmen und miteinander umgehen. Genau hier setzt das Konzept der Sicherheitskultur im Unternehmen an.
Unter Sicherheitskultur versteht man die gemeinsamen Werte, Einstellungen und Verhaltensweisen innerhalb einer Organisation, die bestimmen, wie mit Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit umgegangen wird. Sie zeigt sich im täglichen Handeln – etwa darin, ob Risiken offen angesprochen werden, ob Führungskräfte Sicherheit vorleben oder ob Mitarbeitende sich gegenseitig auf unsichere Situationen aufmerksam machen.
Organisationen mit einer ausgeprägten Sicherheitskultur haben nachweislich weniger Unfälle und eine höhere Sensibilität für Risiken. Sicherheit wird dort nicht nur als gesetzliche Pflicht betrachtet, sondern als Bestandteil verantwortungsvoller Unternehmensführung.
Was bedeutet Sicherheitskultur im Arbeitsschutz?
Sicherheitskultur beschreibt die Art und Weise, wie eine Organisation mit Risiken und Gefährdungen umgeht. Sie umfasst sowohl strukturelle Faktoren als auch das Verhalten der Menschen im Unternehmen.
Zu den wichtigsten Elementen einer starken Sicherheitskultur gehören:
-
klare Verantwortung für Arbeitsschutz
-
offene Kommunikation über Gefährdungen
-
Beteiligung der Beschäftigten
-
konstruktiver Umgang mit Fehlern und Beinahe-Unfällen
-
Vorbildfunktion der Führungskräfte
Eine funktionierende Sicherheitskultur bedeutet nicht, dass Fehler vollständig vermieden werden. Entscheidend ist vielmehr, wie ein Unternehmen mit Risiken und Vorfällen umgeht und daraus lernt.
Auch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) betont im Rahmen der Vision Zero, dass nachhaltige Prävention nur gelingt, wenn Sicherheit und Gesundheit Teil der Unternehmenskultur werden.
Sicherheitskultur als Entwicklungsprozess: Die Bradley-Kurve
Sicherheitskultur entsteht nicht von heute auf morgen. Unternehmen entwickeln sie Schritt für Schritt. Ein bekanntes Modell zur Beschreibung dieser Entwicklung ist die Bradley-Kurve.

Die Bradley-Kurve zeigt, wie sich die Haltung eines Unternehmens zur Sicherheit über mehrere Entwicklungsstufen hinweg verändert. Dabei geht es weniger um einzelne Maßnahmen oder Unfallzahlen, sondern vor allem um die kulturelle Reife im Umgang mit Sicherheit.
In frühen Entwicklungsstufen reagieren Organisationen häufig erst nach Unfällen. Sicherheitsmaßnahmen werden hauptsächlich umgesetzt, wenn bereits etwas passiert ist.
Mit zunehmender Entwicklung entstehen strukturierte Arbeitsschutzsysteme, klare Regeln und stärkere Verantwortung der Führungskräfte.
In späteren Stufen übernehmen auch Mitarbeitende zunehmend Verantwortung für ihre eigene Sicherheit. Sicherheitsbewusstsein wird Teil des individuellen Handelns.
Die höchste Entwicklungsstufe beschreibt schließlich eine Organisation, in der Sicherheit gemeinschaftlich getragen wird. Mitarbeitende achten aktiv aufeinander, sprechen Risiken offen an und unterstützen sich gegenseitig bei sicheren Arbeitsweisen.
Die Bradley-Kurve macht damit deutlich:
Sicherheitskultur ist kein Zustand, sondern ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess.
Das 5-Stufen-Modell der Präventionskultur (DGUV)
Auch die DGUV beschreibt Sicherheitskultur als einen Entwicklungsprozess. Im Rahmen der Vision Zero wurde ein 5-Stufen-Modell der Präventionskultur entwickelt.
Dieses Modell zeigt, wie sich Unternehmen von einer eher reaktiven Sicherheitsorganisation hin zu einer gelebten Präventionskultur entwickeln können.
Die fünf Stufen lassen sich vereinfacht so beschreiben:
1. Sicherheit als Pflicht
Arbeitsschutz wird hauptsächlich umgesetzt, um gesetzliche Anforderungen zu erfüllen.
2. Sicherheit als System
Strukturen und Prozesse im Arbeitsschutz werden aufgebaut.
3. Sicherheit als Führungsaufgabe
Führungskräfte übernehmen aktiv Verantwortung für Sicherheit.
4. Sicherheit als gemeinsames Anliegen
Mitarbeitende werden stärker beteiligt und Kommunikation über Risiken wird gefördert.
5. Sicherheit als gelebter Wert
Sicherheit und Gesundheit sind fester Bestandteil der Unternehmenskultur.
Sowohl das DGUV-Modell als auch die Bradley-Kurve zeigen: Eine nachhaltige Sicherheitskultur entsteht nur durch kontinuierliche Entwicklung und gemeinsames Engagement im Unternehmen.
Wie Unternehmen ihre Sicherheitskultur verbessern können
Die Entwicklung einer starken Sicherheitskultur erfordert mehr als einzelne Maßnahmen. Entscheidend ist eine Kombination aus Führung, Beteiligung und kontinuierlicher Verbesserung.
Wichtige Ansatzpunkte sind:
Führung und Vorbildfunktion
Führungskräfte prägen die Sicherheitskultur maßgeblich. Ihr Verhalten zeigt Mitarbeitenden, welchen Stellenwert Sicherheit tatsächlich im Unternehmen hat.
Offene Kommunikation über Risiken
Gefährdungen, Beinahe-Unfälle und Verbesserungsvorschläge sollten offen angesprochen werden können.
Beteiligung der Beschäftigten
Mitarbeitende verfügen über wertvolle Erfahrungen aus ihrem Arbeitsalltag. Ihre Perspektive hilft dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und praktikable Lösungen zu entwickeln.
Lernen aus Vorfällen
Eine konstruktive Fehlerkultur ermöglicht es Unternehmen, aus Ereignissen zu lernen und Sicherheitsprozesse kontinuierlich zu verbessern.
Fazit: Sicherheitskultur entsteht durch Menschen
Sicherheitskultur ist einer der entscheidenden Faktoren für wirksamen Arbeitsschutz. Technische Maßnahmen und gesetzliche Vorgaben bilden zwar die Grundlage, doch erst das Verhalten und die Einstellungen der Menschen im Unternehmen entscheiden darüber, ob Sicherheit im Alltag tatsächlich gelebt wird.
Modelle wie die Bradley-Kurve oder das 5-Stufen-Modell der DGUV zeigen, dass Organisationen verschiedene Entwicklungsstufen durchlaufen können – von einer reaktiven Haltung hin zu einer Kultur, in der Sicherheit ein gemeinsamer Wert ist.
Am Ende geht es bei Sicherheitskultur daher nicht primär um zusätzliche Regeln oder Programme. Entscheidend ist vielmehr, wie Menschen über Sicherheit denken, wie sie miteinander umgehen und welche Verantwortung sie füreinander übernehmen.
Erst wenn Sicherheit zu einem selbstverständlichen Bestandteil des täglichen Handelns wird, entsteht eine nachhaltige Präventionskultur.
Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!
Sicherheit darf keine Nebensache sein.
Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass sie zur Selbstverständlichkeit wird.
Gesundheitsdaten als Grundlage moderner Präventionsstrategien
Warum Gesundheitsdaten im BGM an Bedeutung gewinnen
Unternehmen stehen zunehmend vor der Herausforderung, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden langfristig zu sichern. Steigende Krankenstände, Fachkräftemangel und eine älter werdende Belegschaft erhöhen den Druck, präventive Gesundheitsangebote im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) gezielt auszubauen.
Neben klassischen Maßnahmen wie Bewegungskursen oder Gesundheitsworkshops gewinnen niedrigschwellige Gesundheitschecks im Unternehmen an Bedeutung. Sie schaffen Aufmerksamkeit für die eigene Gesundheit und können ein Einstiegspunkt für weiterführende Präventionsangebote sein.
Eine Methode, die in diesem Zusammenhang häufig eingesetzt wird, ist die Bioelektrische Impedanz-Analyse (BIA).
Was eine BIA-Messung misst
Die Bioelektrische Impedanz-Analyse ist ein Verfahren zur Bestimmung der Körperzusammensetzung. Dabei werden über Elektroden schwache, ungefährliche Stromimpulse durch den Körper geleitet.
Auf Basis des elektrischen Widerstands lassen sich unter anderem folgende Werte abschätzen:
-
Körperfettanteil
-
Muskelmasse
-
Körperwasseranteil
-
Verhältnis von Fett- und Muskelmasse
Im Gegensatz zur reinen Gewichtsmessung ermöglicht die BIA eine differenzierte Betrachtung der körperlichen Konstitution. Faktoren wie Muskelmasse oder Wasserhaushalt stehen in engem Zusammenhang mit körperlicher Belastbarkeit, Stoffwechselaktivität und Regenerationsfähigkeit.
Eine wissenschaftliche Übersicht zur Anwendung der Methode findet sich beispielsweise im Fachartikel der European Society for Clinical Nutrition and Metabolism (ESPEN):
Bioelectrical impedance analysis—part I: review of principles and methods – Clinical Nutrition
Relevanz für Unternehmen und das Betriebliche Gesundheitsmanagement
Für Unternehmen ist die Körperzusammensetzung vor allem im Kontext der Prävention und Gesundheitsförderung relevant.
Studien zeigen, dass Bewegungsmangel und ungünstige Körperzusammensetzung langfristig mit verschiedenen gesundheitlichen Risiken verbunden sein können – darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen oder muskuloskelettale Beschwerden.
Solche Faktoren können sich indirekt auf Unternehmen auswirken, etwa durch:
-
erhöhte Fehlzeiten
-
reduzierte Leistungsfähigkeit
-
geringere Belastbarkeit im Arbeitsalltag
Gesundheitsaktionen, die individuelle Gesundheitsparameter sichtbar machen, können dazu beitragen, Gesundheitsbewusstsein im Unternehmen zu stärken und die Teilnahme an Präventionsangeboten zu erhöhen.
Einsatzmöglichkeiten im BGM
In der Praxis wird die BIA-Messung häufig als Baustein von Gesundheitsaktionen im Unternehmen eingesetzt, zum Beispiel bei:
-
Gesundheitstagen
-
Gesundheitswochen
-
Präventionskampagnen
-
Firmenfitness-Programmen
Die Messung dauert nur wenige Minuten und kann mit einer kurzen fachlichen Einordnung der Ergebnisse kombiniert werden. Dadurch entsteht für Mitarbeitende ein unmittelbarer Bezug zwischen Gesundheitsdaten und möglichen gesundheitsförderlichen Maßnahmen.
Für BGM-Verantwortliche bietet die Methode vor allem einen Vorteil: Sie kann Interesse für weiterführende Gesundheitsangebote wie Bewegungskurse, Trainingsprogramme oder Ernährungsworkshops wecken.
Fazit
Die Bioelektrische Impedanz-Analyse ist kein medizinisches Diagnoseinstrument, kann im Betrieblichen Gesundheitsmanagement jedoch ein niedrigschwelliger Einstieg in Prävention und Gesundheitsbewusstsein sein.
Als Bestandteil von Gesundheitsaktionen oder Firmenfitness-Angeboten ermöglicht sie eine differenzierte Betrachtung der Körperzusammensetzung und kann Mitarbeitende dazu motivieren, sich stärker mit Themen wie Bewegung, Ernährung und körperlicher Leistungsfähigkeit auseinanderzusetzen.
Für Unternehmen bietet dies eine einfache Möglichkeit, Gesundheitsimpulse zu setzen und Präventionsangebote im BGM sichtbarer zu machen.
Die BIA-Messung eignet sich ideal als Bestandteil von Gesundheitstagen, Präventionsaktionen oder Firmenfitness-Angeboten im Unternehmen. Sie schafft Aufmerksamkeit für das Thema Gesundheit und kann ein Einstieg in weiterführende BGM-Maßnahmen sein.
Integion als Partner für BGM & Gesundheitskompetenz
Wir unterstützen Unternehmen dabei, Gesundheitskompetenz strukturiert in den Arbeitsalltag zu integrieren:
-
BGM-Outsourcing: Wir übernehmen die Planung und Umsetzung von Präventionsmaßnahmen.
-
Betriebsinterne Fitness-Studios: Bewegungsangebote fördern Gesundheit und Wissen aktiv.
-
Workshops & Schulungen: Mitarbeitende lernen, verlässliche Gesundheitsinformationen anzuwenden.
So profitieren Unternehmen von gesunden, motivierten Mitarbeitenden und senken gleichzeitig Fehlzeiten – ein klarer Mehrwert für HR, Geschäftsführung und BGM-Verantwortliche.


Lernen Sie uns kennen
Wir erarbeiten gemeinsam Ziele und Lösungen für Ihr gesundes und starkes Unternehmen.
Als Berater, Zuhörer und Partner sind wir offen für Ihre Wünsche sowie Anregungen.
Die Integion GmbH war in der vergangenen Woche beim DDN-Treffen
„Arbeit im Wandel – Generationen im Dialog: Herausforderungen erkennen, Potenziale nutzen“ in Stuttgart vertreten.
Die Veranstaltung wurde organisiert von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH in Kooperation mit dem Demografie Netzwerk e.V. (ddn) und brachte Akteur:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis zusammen.
Veranstaltungsseite:
https://wrs.region-stuttgart.de/termine/arbeit-im-wandel-generationen-im-dialog-herausforderungen-erkennen-potenziale-nutzen/
Im Mittelpunkt standen zentrale Fragen der modernen Arbeitswelt:
-
Wie gelingt Wissenstransfer zwischen Generationen?
-
Wie lassen sich unterschiedliche Werte und Arbeitsstile produktiv verbinden?
-
Welche Rolle spielen Führung, Gesundheit und Unternehmenskultur in Zeiten des demografischen Wandels?
In interaktiven Formaten wie Thesentalks und Workshops wurden praxisnahe Lösungsansätze entwickelt, wie Unternehmen die Vielfalt der Generationen gezielt nutzen und ihre Organisation zukunftsfähig aufstellen können.
Als Unternehmen mit Fokus auf betriebliche Gesundheit, Führung und Organisationsentwicklung bringt die Integion GmbH ihre Expertise gezielt in solche Dialogformate ein. Der Austausch mit Vertreter:innen aus anderen Branchen sowie wissenschaftlichen Institutionen liefert wertvolle Impulse für unsere Arbeit mit Unternehmen.
Unsere Überzeugung:
Die Zukunft der Arbeit entsteht im Dialog – zwischen Generationen, Disziplinen und Entscheidern.
Deshalb beteiligen wir uns aktiv an Netzwerken wie dem DDN und bringen Erkenntnisse direkt in die Praxis unserer Kundenprojekte ein.
Weitere Informationen zum Demografie Netzwerk:
https://www.demografie-netzwerk.de
Sie stehen vor ähnlichen Herausforderungen in Ihrem Unternehmen?
Gerne tauschen wir uns mit Ihnen darüber aus, wie zukunftsfähige Arbeitswelten konkret gestaltet werden können.
Integion als Partner für BGM & Gesundheitskompetenz
Wir unterstützen Unternehmen dabei, Gesundheitskompetenz strukturiert in den Arbeitsalltag zu integrieren:
-
BGM-Outsourcing: Wir übernehmen die Planung und Umsetzung von Präventionsmaßnahmen.
-
Betriebsinterne Fitness-Studios: Bewegungsangebote fördern Gesundheit und Wissen aktiv.
-
Workshops & Schulungen: Mitarbeitende lernen, verlässliche Gesundheitsinformationen anzuwenden.
So profitieren Unternehmen von gesunden, motivierten Mitarbeitenden und senken gleichzeitig Fehlzeiten – ein klarer Mehrwert für HR, Geschäftsführung und BGM-Verantwortliche.


Lernen Sie uns kennen
Wir erarbeiten gemeinsam Ziele und Lösungen für Ihr gesundes und starkes Unternehmen.
Als Berater, Zuhörer und Partner sind wir offen für Ihre Wünsche sowie Anregungen.
Was bedeutet Eisbaden für BGM?
Eisbaden zeigt auf anschauliche Weise, wie körperliche und mentale Resilienz durch gezielte Reize gefördert werden kann. Für HR, BGM-Verantwortliche und Werksärzte bedeutet das:
-
Sensibilisierung für Prävention: Mitarbeitende erfahren unmittelbar, wie Kälteanwendungen das Immunsystem aktivieren und das Wohlbefinden steigern können.
-
Förderung von Gesundheitskompetenz: Durch Begleitung, Informationen und Sicherheitskonzepte lernen Mitarbeitende, Risiken einzuschätzen und Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen.
-
Motivation & Gemeinschaft: Gemeinsame Aktionen fördern Teamgeist, Zusammenhalt und ein positives Arbeitsumfeld.
Wie kann man dieses Thema im Unternehmen nutzen?
Eisbaden muss nicht wörtlich umgesetzt werden – es kann als präventiver Impuls und Kommunikationsthema genutzt werden:
-
Winterliche Gesundheitskampagnen: Themen wie Resilienz, Kälteanwendungen oder Immunsystem stärken können in Workshops, Vorträgen oder internen Newslettern aufgegriffen werden.
-
Virtuelle oder analoge Challenges: Kleine Impulse, z. B. Kaltwasser-Duschen oder Atemübungen, motivieren Mitarbeitende, präventive Routinen in den Alltag zu integrieren.
-
Workshops & Schulungen: Fachliche Hintergründe zu Stressresilienz, Immunsystem und Prävention werden praxisnah vermittelt.
-
Storytelling & Best Practices: Geschichten über internationale Traditionen wie den Polar Bear Swim oder finnische Sauna-Kombinationen machen das Thema greifbar und inspirierend.
Was zeigt Eisbaden über moderne Prävention?
Eisbaden verdeutlicht zentrale Prinzipien moderner Prävention im BGM:
-
Ganzheitlicher Ansatz: Körperliche, mentale und soziale Faktoren werden gemeinsam betrachtet.
-
Eigenverantwortung fördern: Mitarbeitende lernen, selbstständig präventive Maßnahmen zu nutzen.
-
Erlebnisbasierte Impulse: Gesundheit wird nicht nur kommuniziert, sondern erfahrbar gemacht.
-
Innovative Ansätze: Moderne Prävention nutzt ungewöhnliche Methoden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und langfristige Motivation zu fördern.
Unternehmen, die solche Impulse aufgreifen, können die Gesundheitskompetenz der Belegschaft erhöhen, Motivation steigern und gleichzeitig ein modernes, attraktives BGM-Konzept präsentieren.
Hinweise für sichere Umsetzung (präventiver Kontext)
Wenn Sie ähnliche Themen in der Belegschaft kommunizieren oder kleine Impulse setzen möchten:
-
Langsame Gewöhnung: Beginnen Sie z. B. mit Kaltwasserduschen.
-
Richtige Atmung: Vermitteln Sie, wie kontrollierte Atemtechniken Kältereize sicher machen.
-
Aufwärmen & Sicherheit: Wärme, Kleidung und Getränke sorgen für sicheren Umgang.
-
Gruppenimpulse: Gemeinsame Challenges erhöhen Motivation und Sicherheit.
Takeaway:
Eisbaden ist ein praxisnahes Beispiel dafür, wie moderne Prävention im Unternehmen gestaltet werden kann: Erlebnisorientiert, evidenzbasiert und motivierend. HR, BGM-Verantwortliche und Werksärzte können solche Impulse nutzen, um Mitarbeitende für Prävention zu begeistern und die Gesundheitskompetenz nachhaltig zu stärken.
Unser monatlicher Gesundheitsnewsletter unterstützt Unternehmen dabei, ihre Mitarbeitenden mit wichtigen Informationen zu versorgen. Dieser Beitrag verdeutlicht, warum solche Informationen für ein erfolgreiches Betriebliches Gesundheitsmanagement von Bedeutung sein können.
Integion als Partner für BGM & Gesundheitskompetenz
Wir unterstützen Unternehmen dabei, Gesundheitskompetenz strukturiert in den Arbeitsalltag zu integrieren:
-
BGM-Outsourcing: Wir übernehmen die Planung und Umsetzung von Präventionsmaßnahmen.
-
Betriebsinterne Fitness-Studios: Bewegungsangebote fördern Gesundheit und Wissen aktiv.
-
Workshops & Schulungen: Mitarbeitende lernen, verlässliche Gesundheitsinformationen anzuwenden.
So profitieren Unternehmen von gesunden, motivierten Mitarbeitenden und senken gleichzeitig Fehlzeiten – ein klarer Mehrwert für HR, Geschäftsführung und BGM-Verantwortliche.


Lernen Sie uns kennen
Wir erarbeiten gemeinsam Ziele und Lösungen für Ihr gesundes und starkes Unternehmen.
Als Berater, Zuhörer und Partner sind wir offen für Ihre Wünsche sowie Anregungen.
Gesundheitskompetenz beschreibt die Fähigkeit, Gesundheitsinformationen gezielt zu finden, richtig zu verstehen und sinnvoll anzuwenden.
In Zeiten einer Informationsflut – insbesondere online – ist es für Mitarbeitende oft schwierig, zwischen seriösen und weniger verlässlichen Quellen zu unterscheiden.
Unternehmen profitieren, wenn ihre Mitarbeitenden über gute Gesundheitskompetenz verfügen:
-
Weniger Krankheits- und Ausfalltage
-
Höhere Motivation und Leistungsfähigkeit
-
Effektivere Umsetzung von Präventionsmaßnahmen
-
Bessere Unterstützung durch Führungskräfte und HR
Wie können Unternehmen Gesundheitskompetenz fördern?
Zuständige können gezielt Maßnahmen implementieren:
-
Verlässliche Informationsquellen bereitstellen
Sorgen Sie dafür, dass Mitarbeitende schnell auf fundierte Gesundheitsinformationen zugreifen können. Empfehlenswerte Plattformen sind:-
gesundheitsinformation.de
Herausgeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
→ Wissenschaftlich fundierte Informationen zu Krankheiten, Prävention und Behandlung. -
krebsinformationsdienst.de
Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum
→ Spezialisierte Informationen zu Prävention, Diagnostik und Therapie bei Krebs. -
gesund.bund.de
Herausgeber: Bundesministerium für Gesundheit
→ Umfassende Informationen zu Gesundheit, Vorsorge und Pflege. -
sundi.eu
Herausgeber: Bosch Health Campus GmbH / Charité – Universitätsmedizin
→ Innovative digitale Gesundheitslösungen und umfassende Präventionsinformationen.
-
-
Zugriff erleichtern
Legen Sie Lesezeichen oder Favoriten für Mitarbeitende an, um die wichtigsten Informationsquellen jederzeit griffbereit zu haben. -
Gezielte Schulungen & Workshops anbieten
Vermitteln Sie, wie Mitarbeitende Gesundheitsinformationen bewerten und anwenden. Das kann durch interne Workshops, digitale Trainings oder über externe BGF-Maßnahmen erfolgen.
Dieser Beitrag ist ein Auszug aus unserem monatlichen Gesundheitsnewsletter und zeigt, wie Unternehmen die Gesundheitskompetenz ihrer Mitarbeitenden gezielt fördern können. Mitarbeitende, die verlässliche Gesundheitsinformationen nutzen, treffen fundierte Entscheidungen – das reduziert Krankheitsrisiken, steigert das Wohlbefinden und senkt Fehlzeiten.
Integion als Partner für BGM & Gesundheitskompetenz
Wir unterstützen Unternehmen dabei, Gesundheitskompetenz strukturiert in den Arbeitsalltag zu integrieren:
-
BGM-Outsourcing: Wir übernehmen die Planung und Umsetzung von Präventionsmaßnahmen.
-
Betriebsinterne Fitness-Studios: Bewegungsangebote fördern Gesundheit und Wissen aktiv.
-
Workshops & Schulungen: Mitarbeitende lernen, verlässliche Gesundheitsinformationen anzuwenden.
So profitieren Unternehmen von gesunden, motivierten Mitarbeitenden und senken gleichzeitig Fehlzeiten – ein klarer Mehrwert für HR, Geschäftsführung und BGM-Verantwortliche.


Lernen Sie uns kennen
Wir erarbeiten gemeinsam Ziele und Lösungen für Ihr gesundes und starkes Unternehmen.
Als Berater, Zuhörer und Partner sind wir offen für Ihre Wünsche sowie Anregungen.
Teamevent im Donautal – Aktiv, entspannt und einfach schön
Am 4. und 5. Juli hieß es bei Integion: Auf geht’s zu unserem diesjährigen Teamevent im oberen Donautal. Ein Ort, an dem Handyempfang gegen Naturidylle getauscht wird und wo Teamwork nicht per E-Mail, sondern beim Bogenschießen, Klettern und Minigolfen trainiert wird.
In kleinen Gruppen ging es am ersten Tag sportlich zu: Wir konnten wählen zwischen Klettern, Bogenschießen und Minigolf. Ob an der Felswand, mit Pfeil und Bogen oder beim Putten – überall war Teamgeist gefragt, und der Spaß kam nicht zu kurz. Am Nachmittag wurde an der Donau weitergespielt: Spikeball, Cornhole und andere kleine Spiele luden zum Mitmachen und Lachen ein.
Abends ließen wir den Tag beim gemeinsamen Grillbuffet ausklingen. Ein besonderer Dank gilt hier den Kollegen an der Grillzange – mit viel Einsatz für den Geschmack auf dem Teller. Anschließend verbrachten wir noch viele Stunden bei guten Gesprächen in entspannter Runde.
Am nächsten Morgen stand eine kleine Wanderung zur Burg Werenwag auf dem Programm. Bei bestem Wetter genossen wir die Natur und den Ausblick – und spätestens auf dem Rückweg war allen klar: Das war eine rundum gelungene Auszeit.
Unser Fazit: Es war großartig, Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland wiederzusehen, gemeinsam aktiv zu sein und Zeit zum Austauschen zu haben. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Ausflug organisiert und möglich gemacht haben!

Strategisches BGM mit System
Wir freuen uns, dass unser Geschäftsführer Swen Grauer und Bereichsleiter Fabian Jaax zusammen mit Dr. Ulrich Birner einen Fachbeitrag in der renommierten Zeitschrift ASU – Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin veröffentlicht haben. Unter dem Titel „Strategisches BGM mit System“ zeigen sie mithilfe eines Management-Frameworks auf, wie betriebliches Gesundheitsmanagement zielgerichtet, wirksam und nachhaltig in Unternehmen verankert werden kann – mit klarer Struktur, systematischem Vorgehen und strategischem Weitblick.
Die ASU ist eines der wichtigsten Fachmedien für Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz im deutschsprachigen Raum. Die Veröffentlichung bestätigt einmal mehr unsere fachliche Expertise und unseren Anspruch, BGM nicht nur praktisch umzusetzen, sondern auch wissenschaftlich fundiert weiterzuentwickeln.
Erfahren Sie hier mehr zu unserem Management-Framework.
Integion engagiert sich im ddn für eine zukunftsfähige Arbeitswelt
Die Altersstruktur der Erwerbsbevölkerung verändert sich rasant: Bis 2035 wird jeder dritte Erwerbstätige in Deutschland über 50 Jahre alt sein. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Arbeitsbedingungen zu schaffen, die Mitarbeitende bis ins hohe Erwerbsalter leistungsfähig und gesund halten.
Um diesen Wandel aktiv mitzugestalten, ist Integion seit diesem Jahr Mitglied im Demographie Netzwerk e.V. (ddn). Das ddn bringt Unternehmen, Institutionen und Expert:innen zusammen, um Strategien für eine zukunftsfähige Arbeitswelt zu entwickeln. Auf der Mitgliedsversammlung am 2. April in Berlin konnten wir bereits wertvolle Impulse mitnehmen und unser Netzwerk erweitern.
Ein besonderes Highlight: Integion wird künftig das Austauschforum Betriebliches Gesundheitsmanagement – Gesundheit. Aktiv. Vernetzt. zusammen mit der Volksbank Ulm-Biberach eG moderieren. Hier bieten wir eine Plattform, Expertise aus den verschiedensten Branchen auszutauschen und den Dialog über nachhaltige Gesundheitsstrategien in Unternehmen zu fördern.
Sie möchten an dem Austauschforum teilzunehmen? Dann schicken Sie uns gerne eine Nachricht.
Behaviour-Based-Safety und Ergonomie Coaching
Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind zentrale Bestandteile eines produktiven und nachhaltigen Unternehmensumfeldes. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, nicht nur auf akute Gefahrenquellen zu reagieren, sondern auch präventive Maßnahmen zu ergreifen, die langfristig das Risiko von Unfällen und gesundheitlichen Beschwerden minimieren. Verhaltensorientierte Prävention hat hierbei den größten Hebel: Verschiedene Veröffentlichungen zeigen, dass menschliches Verhalten ursächlich für 70% bis 90% der Arbeitsunfälle ist. Indem gezielt Verhaltensänderungen angestrebt werden, lassen sich viele potenzielle Gefahrenquellen bereits im Keim ersticken.
Der Behaviour-Based Safety (BBS)-Ansatz in Kombination mit individuellem Ergonomie Coaching schafft eine umfassende Strategie, die nicht nur kurzfristig Unfälle und Verletzungen reduziert, sondern langfristig zur allgemeinen Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz beiträgt.
Behaviour-Based Safety (BBS): Ein fortlaufender Prozess
Definition und Grundidee:
Behaviour-Based Safety (BBS) ist ein proaktiver, verhaltensbasierter Coaching-Ansatz im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Übergeordnetes Ziel ist es, sicherheitsrelevantes und arbeitsschutzgerechtes Verhalten zu fördern und wirksam zu etablieren. Mitarbeitende werden dazu ermutigt, ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen, sich Abläufe bewusst zu machen und weniger Risiko einzugehen. Zentral für die Umsetzung ist die Eigeninitiative eines jeden Mitarbeitenden. Durch Reflektion, Beobachtung und offen kommuniziertes Feedback wird Arbeitssicherheit hier zum Kulturthema.
Vorteile von BBS:
Der große Vorteil von BBS liegt in seiner Nachhaltigkeit. Durch den kontinuierlichen Prozess der Verhaltensbeobachtung und des Feedbacks wird eine Sicherheitskultur geschaffen, in der sicherheitsrelevantes Verhalten im Alltag selbstverständlich wird. Dies führt langfristig zu einer Reduzierung von Unfällen und Verletzungen am Arbeitsplatz.
Top-Down-Ansatz:
Ein zentrales Merkmal von BBS ist der Top-Down-Ansatz. Die Einführung und Aufrechterhaltung des Programms erfordern das aktive Engagement des Managements. Führungskräfte sind Vorbilder und tragen die Verantwortung, den Prozess zu steuern und zu unterstützen. Das Management muss nicht nur den BBS-Prozess initiieren, sondern auch sicherstellen, dass er kontinuierlich verfolgt und in die Unternehmenskultur integriert wird.
Lob und Kritik als Bestandteil des Programms:
Beim BBS ist die aktive Teilnahme aller Mitarbeitenden eine integrale Voraussetzung. Sie sollen nicht nur ihr eigenes Verhalten reflektieren, sondern auch das Verhalten ihrer Kolleginnen und Kollegen beobachten. Dabei werden sowohl positive Verhaltensweisen gelobt als auch sicherheitskritische Verhaltensmuster konstruktiv kritisiert. Dieses gegenseitige Feedback schafft ein offenes Klima, in dem alle Mitglieder der Organisation an der Verbesserung der Sicherheitsstandards beteiligt sind.
Langfristige Umsetzung:
BBS ist kein kurzfristiges Programm, das einmalig durchgeführt und dann abgeschlossen ist. Es handelt sich um einen kontinuierlichen Prozess, der durch die Verankerung in der Unternehmenskultur fortlaufend besteht. Durch regelmäßige Schulungen, Feedback-Runden und die Einbindung aller Mitarbeitenden bleibt das Thema „sicheres Verhalten“ ständig präsent und wird zu einem festen Bestandteil des Arbeitsalltags.
Ergonomie Coaching: Präventive Maßnahme für die Gesundheit
Definition und Ziel:
Ergonomie Coaching fokussiert sich darauf, die Mitarbeitenden über die korrekte Körperhaltung, Arbeitsbewegungen und die optimale Gestaltung ihres Arbeitsplatzes aufzuklären, um langfristige körperliche Beschwerden zu vermeiden. Dabei wird untersucht, wie sich die Arbeitsumgebung auf den Körper auswirkt, und es werden individuelle Anpassungen erarbeitet, um gesundheitliche Probleme wie Rückenschmerzen zu verhindern. Nachhaltiges Ziel ist es, ein präventiv gesundheitsförderliches Verhalten am Arbeitsplatz sowie einen gesundheitsfördernden Lebensstil zur Routine werden zu lassen.
Kurzfristiger, aber effektiver Ansatz:
Im Gegensatz zum BBS ist Ergonomie Coaching auf einige wiederkehrende Termine beschränkt, um eine Verhaltensänderung anzustoßen. In der Regel umfasst es eine bis fünf Sitzungen, in denen spezifische Themen wie Arbeitsverhalten, optimale Arbeitshöhen, Sitzhaltung und praktikable Ausgleichsübungen während der Arbeit behandelt werden. Diese Coachings sind praxisnah und zielgerichtet. Der Fokus liegt auf sofort umsetzbaren Maßnahmen, die präventiv wirken und als Anstoß für eine gesundheitsförderliche Verhaltensänderung dienen.
Vorteile von Ergonomie Coaching:
Im Allgemeinen hat eine ergonomische Arbeitsweise positive Auswirkungen auf Fokus, Leistungsfähigkeit und Konzentration, da Mitarbeitende sich weniger erschöpft oder verspannt fühlen. Durch die individuelle Ansprache und das Aufsuchen der Mitarbeitenden am Arbeitsplatz werden diese direkt aktiviert. Die Sensibilisierung, wie falsche Bewegungen oder Fehlhaltungen vermieden und gesundheitliche Beschwerden reduziert werden können, „on the job“ statt. So können Veränderungen unmittelbar implementiert werden. Zudem kann das Unternehmen seinen Fokus auf die Gesundheit der Beschäftigten durch die Maßnahme unterstreichen.
Prävention über den Sicherheitsaspekt hinaus:
Ergonomie Coaching geht über den reinen Sicherheitsaspekt hinaus und beschäftigt sich intensiv mit der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Die Präventionsmaßnahme zielt darauf ab, die körperliche Belastung zu reduzieren, gesundheitsförderliche Verhaltensweisen aufzuzeigen und gleichzeitig das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.
Fazit: BBS und Ergonomie Coaching – Ein starkes Team
Sowohl Behaviour-Based Safety (BBS) als auch Ergonomie Coaching verfolgen das Ziel, die Arbeitssicherheit und Gesundheit der Mitarbeitenden zu erhöhen. Während BBS ein langfristiger, kontinuierlicher Prozess ist, der das Verhalten der Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellt und auf die aktive Beteiligung aller setzt, konzentriert sich Ergonomie Coaching auf präventive Maßnahmen, um körperlichen Beschwerden vorzubeugen. Beide Ansätze ergänzen sich hervorragend. BBS sorgt für eine sichere Arbeitsumgebung, indem es potenziell gefährliches Verhalten minimiert, während Ergonomie Coaching aktiv gesundheitsförderliches Verhalten am Arbeitsplatz fördert. Zusammen schaffen sie ein umfassendes Konzept, das nicht nur Unfälle vermeidet, sondern auch langfristig Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeitenden unterstützt.
Mit dieser Kombination stärken Unternehmen ihre Kultur der Prävention und Sicherheit und profitieren gleichzeitig von gesünderen und produktiveren Mitarbeitenden.





