Gesundheitsdaten als Grundlage moderner Präventionsstrategien
Warum Gesundheitsdaten im BGM an Bedeutung gewinnen
Unternehmen stehen zunehmend vor der Herausforderung, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeitenden langfristig zu sichern. Steigende Krankenstände, Fachkräftemangel und eine älter werdende Belegschaft erhöhen den Druck, präventive Gesundheitsangebote im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) gezielt auszubauen.
Neben klassischen Maßnahmen wie Bewegungskursen oder Gesundheitsworkshops gewinnen niedrigschwellige Gesundheitschecks im Unternehmen an Bedeutung. Sie schaffen Aufmerksamkeit für die eigene Gesundheit und können ein Einstiegspunkt für weiterführende Präventionsangebote sein.
Eine Methode, die in diesem Zusammenhang häufig eingesetzt wird, ist die Bioelektrische Impedanz-Analyse (BIA).
Was eine BIA-Messung misst
Die Bioelektrische Impedanz-Analyse ist ein Verfahren zur Bestimmung der Körperzusammensetzung. Dabei werden über Elektroden schwache, ungefährliche Stromimpulse durch den Körper geleitet.
Auf Basis des elektrischen Widerstands lassen sich unter anderem folgende Werte abschätzen:
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Körperfettanteil
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Muskelmasse
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Körperwasseranteil
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Verhältnis von Fett- und Muskelmasse
Im Gegensatz zur reinen Gewichtsmessung ermöglicht die BIA eine differenzierte Betrachtung der körperlichen Konstitution. Faktoren wie Muskelmasse oder Wasserhaushalt stehen in engem Zusammenhang mit körperlicher Belastbarkeit, Stoffwechselaktivität und Regenerationsfähigkeit.
Eine wissenschaftliche Übersicht zur Anwendung der Methode findet sich beispielsweise im Fachartikel der European Society for Clinical Nutrition and Metabolism (ESPEN):
Bioelectrical impedance analysis—part I: review of principles and methods – Clinical Nutrition
Relevanz für Unternehmen und das Betriebliche Gesundheitsmanagement
Für Unternehmen ist die Körperzusammensetzung vor allem im Kontext der Prävention und Gesundheitsförderung relevant.
Studien zeigen, dass Bewegungsmangel und ungünstige Körperzusammensetzung langfristig mit verschiedenen gesundheitlichen Risiken verbunden sein können – darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen oder muskuloskelettale Beschwerden.
Solche Faktoren können sich indirekt auf Unternehmen auswirken, etwa durch:
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erhöhte Fehlzeiten
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reduzierte Leistungsfähigkeit
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geringere Belastbarkeit im Arbeitsalltag
Gesundheitsaktionen, die individuelle Gesundheitsparameter sichtbar machen, können dazu beitragen, Gesundheitsbewusstsein im Unternehmen zu stärken und die Teilnahme an Präventionsangeboten zu erhöhen.
Einsatzmöglichkeiten im BGM
In der Praxis wird die BIA-Messung häufig als Baustein von Gesundheitsaktionen im Unternehmen eingesetzt, zum Beispiel bei:
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Gesundheitstagen
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Gesundheitswochen
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Präventionskampagnen
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Firmenfitness-Programmen
Die Messung dauert nur wenige Minuten und kann mit einer kurzen fachlichen Einordnung der Ergebnisse kombiniert werden. Dadurch entsteht für Mitarbeitende ein unmittelbarer Bezug zwischen Gesundheitsdaten und möglichen gesundheitsförderlichen Maßnahmen.
Für BGM-Verantwortliche bietet die Methode vor allem einen Vorteil: Sie kann Interesse für weiterführende Gesundheitsangebote wie Bewegungskurse, Trainingsprogramme oder Ernährungsworkshops wecken.
Fazit
Die Bioelektrische Impedanz-Analyse ist kein medizinisches Diagnoseinstrument, kann im Betrieblichen Gesundheitsmanagement jedoch ein niedrigschwelliger Einstieg in Prävention und Gesundheitsbewusstsein sein.
Als Bestandteil von Gesundheitsaktionen oder Firmenfitness-Angeboten ermöglicht sie eine differenzierte Betrachtung der Körperzusammensetzung und kann Mitarbeitende dazu motivieren, sich stärker mit Themen wie Bewegung, Ernährung und körperlicher Leistungsfähigkeit auseinanderzusetzen.
Für Unternehmen bietet dies eine einfache Möglichkeit, Gesundheitsimpulse zu setzen und Präventionsangebote im BGM sichtbarer zu machen.
Die BIA-Messung eignet sich ideal als Bestandteil von Gesundheitstagen, Präventionsaktionen oder Firmenfitness-Angeboten im Unternehmen. Sie schafft Aufmerksamkeit für das Thema Gesundheit und kann ein Einstieg in weiterführende BGM-Maßnahmen sein.
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Wir unterstützen Unternehmen dabei, Gesundheitskompetenz strukturiert in den Arbeitsalltag zu integrieren:
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BGM-Outsourcing: Wir übernehmen die Planung und Umsetzung von Präventionsmaßnahmen.
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Betriebsinterne Fitness-Studios: Bewegungsangebote fördern Gesundheit und Wissen aktiv.
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Workshops & Schulungen: Mitarbeitende lernen, verlässliche Gesundheitsinformationen anzuwenden.
So profitieren Unternehmen von gesunden, motivierten Mitarbeitenden und senken gleichzeitig Fehlzeiten – ein klarer Mehrwert für HR, Geschäftsführung und BGM-Verantwortliche.


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